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Überweisung: langsam, aber günstig
Die SEPA-Überweisung braucht Minuten bis einen Werktag. Bei Kraken (Gebühren von Kraken) ist die Einzahlung kostenlos, bei BISON (Gebühren von BISON) ebenfalls, und Bitpanda (Gebühren von Bitpanda) nennt keine eigenen Einzahlungsgebühren. Für XRP-Käufe ab etwa 100 € ist sie die erste Wahl.
Der Ablauf ist einfach. Sie wählen im Konto beim Anbieter die Einzahlung per SEPA, bekommen eine Kontoverbindung samt Verwendungszweck angezeigt und überweisen von Ihrem Girokonto. Tragen Sie den Verwendungszweck genau so ein, wie er angezeigt wird, sonst kann sich die Gutschrift verzögern. Viele Banken bieten auch die Echtzeitüberweisung an, dann ist das Geld oft in Sekunden da. BISON nennt die Echtzeitüberweisung ausdrücklich kostenlos.
Der größte Vorteil der Überweisung ist die Planbarkeit. Sie wissen vorher, was die Einzahlung kostet, nämlich bei den genannten Anbietern nichts, und können sich dann auf die Kaufgebühr konzentrieren. Gerade wer XRP regelmäßig kauft, spart so über das Jahr einen spürbaren Betrag.
Karte: sofort, aber teurer
Mit der Karte haben Sie die Euro sofort. Dafür verlangen manche Anbieter einen Aufschlag. Bei BISON sind es 2,49 % auf die Einzahlung, bei 200 € also knapp 5 €. Bei Kraken kommen 0,25 € plus 3,75 % hinzu, bei 500 € etwa 19 €.

Die Karte hat einen klaren Vorteil: Sie erreichen den Kurs ohne Wartezeit. Der Preis dafür steht in den Gebührenlisten. Rechnen Sie am besten mit einem Beispiel durch, wie viel Prozent bei Ihrem Betrag zusammenkommen. Bei kleinen Beträgen wirkt der feste Anteil bei Kraken stärker, bei größeren Beträgen der Prozentsatz.
Beachten Sie außerdem, dass Banken bei Kartenzahlungen an Krypto-Plattformen manchmal eigene Regeln haben oder Zahlungen ablehnen. Rufen Sie im Zweifel vorher bei Ihrer Bank an, statt mehrere Versuche zu starten.
Ein Kostenvergleich für 500 €
- Überweisung: 0 € Einzahlungsgebühr bei BISON und Kraken, dazu die jeweilige Kaufgebühr.
- Karte bei BISON: etwa 12,45 € Einzahlungsgebühr.
- Karte bei Kraken: etwa 19 € Einzahlungsgebühr.
Die Liste zeigt nur die Einzahlung. Dazu kommen die Kosten für den Kauf selbst, bei Kraken zum Beispiel 1 % im Sofortkauf, bei BISON der Spread im Kurs. Wer alles zusammenrechnet, sieht schnell, dass der Zahlungsweg bei kleinen Käufen mehr ausmacht als der Anbieter. Nehmen Sie sich zehn Minuten Zeit und rechnen Sie Ihren eigenen Betrag durch.
Weitere Kosten außer der Einzahlung
Die Einzahlung ist nur ein Teil der Rechnung. Bei jedem Kauf fällt ein Entgelt an, das je nach Anbieter ganz unterschiedlich aufgebaut ist. Kraken berechnet im Sofortkauf 1 % und in Kraken Pro auf der niedrigsten Stufe 0,40 % für Maker und 0,80 % für Taker. BISON verlangt keine Transaktionsgebühr, der Preis steckt im Spread. Bitpanda nennt für Fusion Level 1 einen Satz von 0,25 %.

Hinzu kommt bei vielen Anbietern die Auszahlung. Bei Kraken kostet die SEPA-Auszahlung 1 €, bei BISON sind Auszahlungen laut Gebührenseite kostenlos. Wer sein Geld später wieder auf das Girokonto zurückholt, sollte diesen Punkt kennen, damit die Rechnung am Ende aufgeht.
Ein Muster lässt sich daraus ablesen: Der Zahlungsweg bestimmt, was vor dem Kauf abgezogen wird, die Plattform bestimmt, was beim Kauf abgezogen wird, und der Verkauf kostet meist noch einmal. Wer alle drei Posten zusammenrechnet, trifft die bessere Entscheidung als jemand, der nur auf die Werbung achtet. Unsere Rangliste auf der Startseite fasst das Ergebnis für fünf Anbieter zusammen, die Erfahrungsberichte zeigen die Details.
Wann sich die Karte trotzdem lohnt
Wenn der Kurs gerade stark bewegt ist und Sie nicht auf die Überweisung warten wollen, kann die Karte Sinn haben. Planen Sie dann aber den Aufschlag ein. Bei regelmäßigen Käufen richten Sie besser einen Dauerauftrag ein.
Ein weiterer Fall ist der Notfall: Sie brauchen XRP, um eine Zahlung zu bedienen, und die Überweisung wäre zu spät. Auch hier gilt aber, nicht in Eile zu kaufen. Hektik kostet oft mehr als jede Gebühr.
Wer die Karte nutzt, sollte danach nichts Weiteres daraus ableiten. Kaufen Sie beim nächsten Mal wieder per Überweisung und behalten Sie die Karte für Ausnahmen.
Ein Tipp für den ersten Kauf
Zahlen Sie zuerst einen kleinen Betrag per Überweisung ein, kaufen Sie XRP und lernen Sie die Abläufe kennen. Danach steigern Sie den Betrag. Wie Sie später verwahren, lesen Sie im Ratgeber zu Wallet und Destination Tag.
Legen Sie vor dem ersten Kauf fest, wie viel Sie anlegen wollen und wie viel Sie verlieren könnten, ohne dass es wehtut. XRP schwankt stark. Notieren Sie Datum, Betrag und Gebühren jedes Kaufs, denn Sie brauchen diese Angaben später für die Steuer. Die Regeln dazu finden Sie im Ratgeber zu XRP und Steuern.
Prüfen Sie außerdem, ob der Anbieter XRP in Ihrem Konto tatsächlich anbietet. Die Verfügbarkeit zeigt die Plattform vor dem Kauf. Erst dann zahlen Sie ein, damit Ihr Geld nicht ungenutzt liegt.
Zuletzt ein Wort zur Sicherheit: Überweisen Sie nur an Konten, die Ihnen im Kundenbereich des Anbieters selbst angezeigt werden. Betrüger verschicken gefälschte Nachrichten mit anderen Kontonummern und drängen auf Eile. Öffnen Sie die Seite des Anbieters immer über ein Lesezeichen oder die App und nicht über einen Link in einer E-Mail.
Wenn eine Einzahlung länger als einen Werktag nicht ankommt, prüfen Sie zuerst Betrag und Verwendungszweck und wenden sich dann an den Support des Anbieters. Halten Sie den Überweisungsbeleg bereit, denn er beschleunigt die Klärung erheblich.
Wer unsicher ist, kann beide Wege in einer kleinen Tabelle für sich selbst gegenüberstellen: Geschwindigkeit, Kosten, Aufwand und Risiko. Bei der Überweisung sind die Kosten gering und der Aufwand mittel, bei der Karte ist es umgekehrt. Gewichten Sie die Punkte nach Ihrer Lage. Wer Zeit hat, gewinnt mit der Überweisung. Wer sofort handeln muss, zahlt für die Karte.
Beachten Sie auch Limits. Anbieter begrenzen Einzahlungen per Karte oft stärker als per Überweisung, und neue Konten haben niedrigere Grenzen als geprüfte. Planen Sie größere Beträge deshalb früh ein und teilen Sie sie notfalls auf mehrere Tage auf. Prüfen Sie dafür die Hinweise im Konto, denn die Grenzen ändern sich und stehen beim Anbieter selbst.
Zusammengefasst lohnt sich für die meisten Käufer ein fester Ablauf: einmal im Monat per Dauerauftrag überweisen, XRP kaufen, Beleg speichern. So bleibt der Prozess ruhig, die Kosten bleiben niedrig, und Sie vermeiden Fehlkäufe aus dem Bauch heraus.
Ein Beispiel aus dem Alltag: Anna möchte 300 € in XRP anlegen. Sie überweist per SEPA, wartet bis zum nächsten Morgen und kauft dann in Ruhe. Ben will dasselbe heute noch erledigen und zahlt per Karte. Er hat das Geld sofort, zahlt aber je nach Anbieter einen Aufschlag, der bei diesem Betrag mehrere Euro beträgt. Beide haben am Ende XRP, nur Ben hat dafür mehr bezahlt. Ob sich das lohnt, ist eine persönliche Entscheidung, aber sie sollte bewusst fallen.
Wenn Sie öfter kaufen, lohnt sich zudem ein Blick auf Sparpläne. Mehrere Anbieter in unserer Rangliste bieten regelmäßige Käufe an, bei denen der Betrag automatisch abgebucht wird. Das nimmt die Entscheidung aus dem Kopf und senkt das Risiko, zu einem schlechten Zeitpunkt alles auf einmal zu kaufen.
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- Bitpanda (8,7/10)
Häufige Fragen
Welche Zahlungsart ist für XRP am günstigsten?
Die SEPA-Überweisung, weil viele Anbieter dafür nichts berechnen.
Was kostet die Karte bei Kraken?
0,25 € plus 3,75 % pro Einzahlung, laut Gebührenliste von Kraken.
Was kostet die Karte bei BISON?
2,49 % auf die Sofort-Einzahlung, laut Gebührenseite von BISON.
Wie lange dauert eine SEPA-Überweisung?
Meist Minuten bis zu einem Werktag. Die Echtzeitüberweisung ist oft in Sekunden da, wenn Ihre Bank sie anbietet.
Kann meine Bank die Kartenzahlung ablehnen?
Ja, manche Banken lehnen Zahlungen an Krypto-Plattformen ab oder haben eigene Regeln. Fragen Sie im Zweifel vorher nach.